Aufklärende und Beratende Prävention

Die Präventionsarbeit hat im LfV Hessen neben der nachrichtendienstlichen Arbeit einen hohen Stellenwert. Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit über verfassungsfeindliche Bestrebungen ist eine wichtige Aufgabe des LfV Hessen zur Bekämpfung extremistischer Aktivitäten. Die Präventionsarbeit des LfV Hessen ist auf zwei Säulen aufgebaut. Das ist zum einen die Aufklärende Prävention (Ziel: Früherkennung) und zum anderen die Beratende Prävention (Ziel: Handlungssicherheit).

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Prävention LfV Hessen

Prävention allgemein

Das LfV Hessen hat seine Präventionstätigkeiten kontinuierlich ausgebaut und verstetigt. Maßnahmen gegen Rechtsextremismus und Salafismus bilden einen deutlichen Schwerpunkt der Präventionsarbeit des LfV. Das Spektrum an Öffentlichkeits- und Präventionsmaßnahmen umfasst die Bereitstellung von Informationsmaterialien, die aktive Teilnahme am öffentlichen Diskurs durch Vorträge und Redebeiträge bei Podiumsdiskussionen sowie Presseauskünfte und zielgruppenorientierte Sensibilisierungsveranstaltungen (aufklärende Prävention) sowie Beratungsleistungen in konkreten Fällen (beratende Prävention).

Aufklärende Prävention

Schwerpunkt der „Aufklärenden Prävention“ ist die zielgruppenorientierte Sensibilisierung für extremistische Erscheinungsformen und für die davon ausgehenden Gefahren. Diese Sensibilisierung erfolgt durch Informationsveranstaltungen, Vorträge, Workshops und Fortbildungsangebote für Lehrkräfte und weitere Multiplikatoren der Erwachsenen- und Jugendbildung, Staatsbedienstete sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Ziel der „Aufklärenden Prävention“ ist es, die Sensibilität für extremistische Bedrohungen und die Chancen für eine Früherkennung von Radikalisierung bei bestimmten Zielgruppen sowie der Bevölkerung insgesamt zu erhöhen.

Beratende Prävention

Das im Oktober 2015 im LfV Hessen eingerichtete Hauptsachgebiet „Beratende Prävention“  ergänzt die Angebote der „Aufklärenden Prävention“ mit konkreten Beratungsleistungen in Form von fallbezogenen Gesprächen und Schulungsmaßnahmen für ausgewählte Bedarfsträger. Dazu gehören insbesondere Landkreise, Kommunen, Schulen, soziale Einrichtungen sowie weitere Behörden und öffentliche Stellen. Darüber hinaus steht die „Beratende Prävention“ auch Vereinen und Verbänden, z. B. Sport- und Jugendvereinen oder Moscheegemeinden beratend zur Verfügung. Ziel der „Beratenden Prävention“ ist es, Handlungssicherheit durch fallbezogene vertrauliche Beratungsangebote zu geben und bei Bedarf weitere Hilfestellungen und Präventionspartner zu vermitteln. 

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