Parteien und Organisationen

Die älteste linksextremistische Partei in Deutschland ist die "Deutsche Kommunistische Partei" (DKP). Daneben gibt es weitere linksextremistische Parteien, so z. B. die trotzkistische "Sozialistische Alternative" (SAV) oder die maoistisch geprägte "Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands" (MLPD).

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Marx, Lenin und Engels

Neben linksextremistischen Parteien treten auch andere linksextremistische Gruppen und Organisationen in Erscheinung, die punktuell u. a. mit den oben genannten Parteien zusammen arbeiten.

 

In der Regel beziehen sich linksextremistische Parteien auf die Lehren von Marx, Engels und Lenin. Ihre Mitglieder und Anhänger werden als orthodoxe Kommunisten bezeichnet, sie räumen der Partei bzw. der Parteispitze - ganz in der Tradition ihrer ideologischen Vordenker - die führende Rolle auf dem Weg zur Errichtung der kommunistischen Gesellschaft ein.

 

Gemäß ihren marxistisch-leninistischen Vorstellungen muss die Partei die Macht im Staate erringen. Beispielhaft hierfür sei die "Deutsche Kommunistische Partei" (DKP) genannt. Nach Vorstellung der orthodoxen Kommunisten wird die sozialistische Gesellschaft als notwendige Vorstufe für den Kommunismus angesehen, erst nach der weltweiten Durchsetzung dieses Systems kann auf eine regulierende Staatsmacht verzichtet werden.

 

Auch Vertreter des Maoismus und des Trotzkismus stellen die Partei als Instrument der Errichtung einer kommunistischen Gesellschaft in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen. Im Unterschied zu den orthodoxen Kommunisten wird ihr Handeln jedoch durch die Idee der permanenten Revolution beeinflusst. Bei Maoisten wie der "Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands" (MLPD) versucht die Partei durch die Vorgabe immer neuer Ziele ein dauerhaftes revolutionäres Handeln zu gewährleisten. Trotzkisten verfolgen die Intention, das gesellschaftliche System zu unterwandern, um letztendlich der Partei die Verwaltung des Staates zu übertragen.

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