Erscheinungsformen des Rechtsextremismus
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Neonazis
Die Neonaziszene weist unterschiedliche Strukturen und Organisationsgrade auf. Neben einigen wenigen noch immer bestehenden neonazistischen Vereinen sind dabei Kameradschaftsstrukturen sowie so genannte Freie Kräfte die vorherrschenden Erscheinungsformen. Teilweise lassen sich überregionale Vernetzungsbestrebungen erkennen.
Logo der NPD
Rechtsextristische Parteien
Rechtsextremistische Parteien beteiligen sich an Wahlen, betreiben Infostände und führen Demonstrationen durch. Darüber hinaus verbreiten sie ihre Ideen über Flugblätter, Publikationen sowie Homepages und treffen sich zu Versammlungen.
Skinheads © DPA
Subkulturell orientierte Rechtsextremisten - Skinheads
In der Vergangenheit prägten Skinheads die subkulturell orientierte rechtsextremistische Szene. Das Skinhead-Phänomen war in Großbritannien als Protest gegen die bürgerliche Gesellschaft entstanden und Ende der 1970er Jahre erstmals in Deutschland in Erscheinung getreten. Seit den 1980er Jahren geriet die Szene zunehmend unter den Einfluss von Rechtsextremisten.
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Rechtsextremistische Aktivitäten im Internet
Rechtsextremisten nutzen das Internet, das von deutschen Rechtsextremisten oft „Weltnetz“ genannt wird, vor allem für ihre Selbstdarstellung und Propaganda. Über das Internet mobilisieren sie für Demonstrationen und Aktionen. In eigens dafür eingerichteten Foren und Chats erfolgt die Meinungsbildung und Kommunikation unter Rechtsextremisten.
Fahndungsfoto der Frau Zschäpe
Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)
Im November 2011 wurde den Sicherheitsbehörden und der Öffentlichkeit eine bis dahin unvorstellbare rechtsextremistische Mordserie bekannt. Die 1998 untergetauchten Neonazis Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt hatten von 2000 bis 2006 neun Personen mit türkischem bzw. griechischem Migrationshintergrund getötet.

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